Das Richtige tun
In der Mittagspause dann setzte ich mich hin und schrieb dreieinhalb Seiten und eintausendvierhundertsechsundfünfzig Worte. „Fern wie die Zeit“. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung, wie ich ausgerechnet auf diesen Titel gekommen war, aber er fühlte sich richtig an. Die Story schrieb sich nicht gerade von selbst, aber sie leistete auch keinen großen Widerstand. Das konnte was werden. Locker wieder mal dreißig Seiten. Drei hatte ich schon, und noch nicht mal das Exposé sozusagen.
Jedenfalls tat es mir gut, es einfach zu tun. Wie ich bereits gesagt hatte: Ich konnte überall schreiben. Ich musste mir nicht vormachen, dazu einen besonderen Ort, ein besonderes Café, besondere Bedingungen zu brauchen. Das einzige, was ich brauchte, war Zeit, und die konnte ich mir nehmen, so wie ich es heute getan hatte. Ich fühlte mich gut. Ich tat endlich mal wieder etwas Richtiges.
Jedenfalls tat es mir gut, es einfach zu tun. Wie ich bereits gesagt hatte: Ich konnte überall schreiben. Ich musste mir nicht vormachen, dazu einen besonderen Ort, ein besonderes Café, besondere Bedingungen zu brauchen. Das einzige, was ich brauchte, war Zeit, und die konnte ich mir nehmen, so wie ich es heute getan hatte. Ich fühlte mich gut. Ich tat endlich mal wieder etwas Richtiges.
Labels: factual, Fern wie die Zeit, writing


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