Freitag, August 17, 2007

Contribute a Verse

Heute Morgen stand ich noch einmal auf der Fahrradbrücke und blickte über die Alte Rheinbrücke hin zum See. Die Alpen standen am Horizont, wolkenumkränzt, und die Sonne schickte Speere von Licht durch das Dickicht am Himmel. Der See leuchtete, und die Welt leuchtete, und ich war zuhause, in meiner Heimat, an jenem Ort, an den ich ohne jeden Zweifel gehörte, und ich dachte an sie, denn auch sie gehörte nun auf eine Weise zu diesem Ort, die ich nicht für möglich gehalten hätte.

Ich musste an Walt Whitman denken, und an die Poesie des Lebens und an all die seltsamen Menschen dieser Welt, sie und mich eingeschlossen - dass die meisten die meiste Zeit einfach nur versuchten, ihr Bestes zu tun... Und ich war verliebt in die Welt, in diesem Augenblick, und ich war verliebt in sie, und die Zuneigung zu ihr war es, die den Augenblick überdauerte.


O ME! O LIFE! (Walt Whitman)

O me! O life! of the questions of these recurring,
Of the endless trains of the faithless, of cities fill’d with the foolish,
Of myself forever reproaching myself, (for who more foolish than I, and who more faithless?)
Of eyes that vainly crave the light, of the objects mean, of the struggle ever renew’d,
Of the poor results of all, of the plodding and sordid crowds I see around me,
Of the empty and useless years of the rest, with the rest me intertwined,
The question, O me! so sad, recurring – What good amid these, O me, O life?

Answer.
That you are here - that life exists and identity,
That the powerful play goes on, and you may contribute a verse.


Und alle Verse, die ich gerade beitragen mochte zum "mächtigen Spiel", trugen sie in sich...

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Eingestellt von MwaH Am/um

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